Kommunikationskanäle und Herausforderungen im Social Recruiting: So gelingt die Suche von medizinischem Personal

Außer Frage steht, dass die Arbeitswelt immer digitaler wird. Qualifizierte Talente müssen heutzutage frühzeitig angesprochen und gebunden werden. Gerade im Medizinsektor ist der Arbeitsmarkt um die Top-Talente stark umkämpft. Wer früher ganz einfach die medizinischen Fachkräfte über eine Jobanzeige ins Unternehmen bekam, muss jetzt noch über ein gezieltes Networking auf Online-Plattformen nachdenken. Vor allem die jüngeren, qualifizierten Talente nutzen längst die sozialen Netzwerke bzw. Online-Plattformen zur Jobsuche. Online-Plattformen, wie z.B. WhatsApp, LinkedIn und Xing, bieten medizinischen Einrichtungen die Möglichkeit, schnell und effizient potenzielle Bewerber zu finden und sie zu rekrutieren. Welche Vorteile und Herausforderungen im Social Recruiting bestehen, erklärt EMC Adam im folgenden Beitrag.

Social Recruiting: Die versteckten Herausforderungen kennen

Eine immer wiederkehrende Herausforderung ist sicherlich der Zeitfaktor, der beim Social Recruiting zum Tragen kommt, denn eines ist klar: Social Recruiting ist keine Sache, die nur halbherzig betrieben werden kann. Es kann sich sogar zu einem richtigen Zeitfresser für HR-Abteilungen entwickeln, wenn man niemanden hat, der sich vollumfänglich darum kümmern kann. Einem guten Social-Recruiting-Prozess muss zudem eine klare und zielgerichtete Strategie zugrunde liegen, sonst wird diese Art der Personalbeschaffung nicht von Erfolg gekrönt sein. Es gilt also vorab zu klären, welche Plattformen sich für das angedachte Ziel am besten eignen. Soll über das Social Recruiting Active Sourcing betrieben werden, haben sich beispielsweise Plattformen wie WhatsApp, LinkedIn oder Xing über einen längeren Zeitraum - auch bei EMC Adam - bewährt.

WhatsApp: Kommunikationskanal für schnellen und langfristigen Kandidaten-Kontakt

WhatsApp zielt auf eine schnelle und direkte Kommunikation zwischen Bewerber und medizinischer Einrichtung ab. Die App kann von medizinischen Einrichtungen sowohl als Interview-Tool als auch als einfaches Instrument zur Sammlung und Filterung von Bewerbungen genutzt werden. Der Vorteil ist, dass man den Kandidaten den Bewerbungsprozess erleichtert und diese oftmals schneller erreicht als per E-Mail, denn das Handy haben sie meist immer zur Hand oder in der Jackentasche. WhatsApp kann auch gut genutzt werden, um gezielt Stellenangebote an einen ausgewählten Bewerberpool zu versenden. Allerdings ist es hierbei von Vorteil, wenn man über ein gewisses Maß an Bewerbern verfügt, an die solche Angebote verschickt werden können. Nicht auszuschließen ist, dass Kandidaten die Kontaktaufnahme über WhatsApp als aufdringlich empfinden oder sich gar fragen, woher ihre Kontaktdaten stammen. Deshalb sollten sich medizinische Einrichtungen beziehungsweise deren Verantwortliche für das Social Recruiting vor der Akquise über WhatsApp nochmal mit dem Thema des Datenschutzes vertraut machen.

LinkedIn und Xing: Personalsuche im Großformat

LinkedIn und Xing sollten zum Methodeninventar jeder medizinischen Einrichtung bei der Personalbeschaffung gehören. Nicht zuletzt, weil beide Plattformen hervorragende Möglichkeiten bieten, qualifizierte medizinische Fachkräfte zu finden. Um möglichst schnell die passenden Bewerber gemäß der Stellenanforderungen zu entdecken, kann man mit der nötigen Expertise, viel Zeit und einem großen Netzwerk auch gezielt nach Kandidaten und den gewünschten Fähigkeiten suchen beziehungsweise filtern. Medizinische Einrichtungen sollten sich doch auch hier bewusst sein, dass LinkedIn und Xing keine Plattformen für eine “Nebenbei-Arbeit” sind, sondern die Kandidaten auch hierüber aktiv betreut werden möchten.

Um die maximale Effizienz bei der Personalbeschaffung über (Online-)Plattformen, wie WhatsApp, LinkedIn oder Xing, zu erreichen, können medizinische Personalberater sehr gut Abhilfe schaffen. Diese besitzen nicht nur ein ausgezeichnetes Netzwerk, sondern verfügen auch über ein umfangreiches medizinisches Marktwissen und die notwendigen Spezialisten für das Social Recruiting. Wo medizinische Einrichtungen oft viel Zeit investieren müssen, schaffen Personalberatungen eine gezielte Anforderungssuche im Handumdrehen.

Unser Fazit: Social Recruiting ist definitiv ein absolutes Muss für jede medizinische Einrichtung. Dennoch ersetzt es nicht die klassische beziehungsweise öffentliche Stellenausschreibung auf der Webseite oder in den gängigen Jobbörsen. Das Social Recruiting ist vielmehr ein Baustein von mehreren Teilen zur strategischen Personalgewinnung. Medizinische Einrichtungen sowie deren Personalverantwortliche sollten sich aber bewusst sein, dass eine zielgerichtete Social-Recruiting-Strategie ausschlaggebend ist für eine erfolgreiche Personalgewinnung und oft viel Zeit in die Ausarbeitung sowie Umsetzung investiert werden muss.

© AdobeStock / ArtemisDiana

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